Neue
Behandlungsmöglichkeiten bei Neurodermitis
Auszug
aus dem Programm des Allergie-Kongresses Lübeck
·
Donnerstag,
27. September 2007, 11.30-13.00 Uhr, Symposium 1:
Topische Therapie beim atopischen Ekzem (Prof. Dr. Regina
Fölster-Holst, Kiel)
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Freitag,
28. September 2007, 13.30-15.00 Uhr, Symposium:
Innovative Behandlungsmöglichkeiten in der spezifischen
Immuntherapie
(Prof. Alexander Kapp, Hannover)
SIT bei Milbenallergie (Prof. Dr. Werner J. Pichler, Bern)
Quellen
1
Abeck D, Fölster-Holst R: Was hilft meinem Kind
bei Neurodermitis? Auslösefaktoren, Behandlung und
Vorbeugung. Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2003.
Studienzentren
für die Spezifische Immuntherapie bei Neurodermitis
Berlin:
Charité Berlin, Klinik für Dermatologie, Venerologie und
Allergologie
Tel.: 030/450 518 417 (Herr Dr. Lee oder Frau Dr. Rasche,
8-18 Uhr)
Berlin:
Untersuchungs-Zentrum für Dermatologie, Allergologie und
Asthma (UZDAA)
Tel.: 030/302029-10 oder 030/302029-05 (Dr. Kleine-Tebbe,
Mo, Di, Do 9-18 Uhr; Mi, Fr 9-12 Uhr)
Hamburg:
Universitätsklinikum Eppendorf, Klinik u. Poliklinik f.
Dermatologie u. Venerologie
Tel.: 0173/9021384 (Frau Baade)
Kiel:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Hautklinik
Tel.: 0431-5971579 (Neurodermitisambulanz Frau Filsoof,
Mo-Fr 8-12 und 14-16 Uhr)
Hannover:
Medizinische Hochschule Hannover, Klinik u. Poliklinik f.
Dermatologie u. Venerologie
Tel.: 0511/9246-0 (Frau Dr. Niebuhr; Mo-Fr 8-15 Uhr)
Düsseldorf:
Universitätsklinikum, Hautklinik
Tel.: 0211/81-18328 bis 13 Uhr oder Tel.: 0211/81-16356 ab
14 Uhr (Frau Suzan Akanay)
Köln:
Medizinische Einrichtungen der Universität zu Köln, Abt.
Dermatologie
Tel.: 0221/478-5471 (Dr. Katja Reinhold, Dr. Guido
Siebenhaar)
Bonn:
Universitätsklinikum Bonn, Klinik und Poliklinik für
Dermatologie
Tel.: 0228/2871-6811 (Frau Collenbush, Mo-Do, ganztags)
Frankfurt:
Klinikum d. Johann Wolfgang Goethe-Universität, Zentrum
d. Dermatologie u. Venerologie
Tel.: 069/6301-83115 (Dr. Rebekka Salgo, Dr. Julia Schäfer
oder Dr. Domenica Varwig, 10-13 Uhr)
Heidelberg:
Klinikum der Universität Heidelberg, Zentrum für
Dermatologie
Tel.: 06221/56-8533 (Dr. Durani)
Stuttgart:
Krankenhaus Bad Cannstatt, Dermatologische Klinik
Tel.: 0711/5205-2251 (Dr. Juliane Rieker)
Tübingen:
Universitätsklinik, Dermatologie
Tel.: 07071/29-86873 (Dr. Fischer)
München:
TU München, Klinik u. Poliklinik f. Dermatologie u.
Allergologie am Biederstein
Tel.: 089-4140-3192 (Herr Dr. Huss-Marp, Herr Dr. Pfab
oder Frau Dr. Knott, 14-16 Uhr)
Erlangen:
Universitätsklinikum, Dermatologie
Tel.: 09131/85-33880 (PD Dr. Mahler und Sr. Maria)
Neue
Behandlungsmöglichkeiten bei Neurodermitis
In Deutschland leiden etwa 2,5 Millionen Menschen
an Neurodermitis. 50 bis 72 Prozent der Kinder mit allergiekranken
Eltern erkranken an Neurodermitis. Leidet kein Familienmitglied
an einer Allergie, beträgt das Erkrankungsrisiko
10 bis 15 Prozent. Typische Symptome für Neurodermitis
sind eine sehr trockene Haut und schubartig auftretende
Entzündungen der Haut. Die betroffenen Stellen sind
gerö-tet, schuppig und haben eine vergröberte
Struktur.
Professor Dr. Regina Fölster-Holst vom Ärzteverband
Deutscher Allergologen
(ÄDA) wies auf dem 2. Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongress
2007 in Lübeck auf neue Behandlungsmöglichkeiten
bei Neurodermitis hin: "Die Mehrzahl der Patienten
reagiert allergisch auf Hausstaubmilben. Interessante
Ergebnisse erzielt derzeit eine spezifische Immuntherapie
gegen die Milbenallergie. Diese ursächliche Allergiebehandlung
hilft vielen Neurodermitikern, wie erste Studienergebnisse
gezeigt haben", so Fölster-Holst, Allergologin
an der Universitäts-Hautklinik Kiel. Auch die Entdeckung,
dass bei vielen Neurodermitikern ein Gendefekt vorliegt,
könnte zukünftig neue Behandlungsmöglichkeiten
eröffnen.